Erfolg des Community Management
Der Best Practice Blog hat sich die Studie von Beeline Labs genauer angeschaut und einige Erfolgsregeln anhand den Datensätzen definiert. Im Rahmen der Studie wurden 120 amerikanische Community Manager befragt:
Welchen Mehrwert bringt eine Community für die Unternehmen
- Steigender WOM-Effekt (35 %)
- Erhöhung der Markenbekanntheit (28 %)
- Schnellere Generierung von Ideen für das Unternehmen (24 %)
- Steigerung der Kundenloyalität (24 %)
Der Mehrwert welcher generiert wird hängt auch zwangsläufig an der Zielsetzung der Community. Soll diese eben eine höhere Markenbekanntheit (Community mit Gewinnspielen, Flashgames usw. rund um die Produkte) erzielen oder die Kundenloyalität steigern (Servicecommunity in der den Usern geholfen wird bei Problemen oder neues rund um die Produkte veröffentlicht wird). Diese Statistik sagt nicht sonderlich viel aus, außer dass die meisten Unternehmen einen höheren WOM Effekt oder Markenbekanntheit haben möchten.
Hürden auf dem Weg zum erfolgreichen Community Management:
- Mitglieder erfolgreich aktiv einbinden (51 %)
- genug Zeit für das Management der Community aufbringen (45 %)
- genug Mitglieder für die Community gewinnen (34 %)
Das sollen die Hürden sein? Aktivität und eine höhere Userzahl aufbauen? Dafür hätten wir definitiv keine Studie benötigt, denn das ist wohl allen Community Managern und den Leuten da draußen klar. Und Zeit dafür sollte der Community Manager für seine Hauptaufgabe schon aufbringen können. Ziel einer jeden Community ist eine hohe Anzahl an aktiven Usern…
Weiter geht es mit Punkten wie Community Mitglieder erfolgreich eingebunden werden können.
- Möglichkeiten (Tools) für Mitglieder, anderen zu helfen (43 %)
- Die Community fokussiert sich auf ein Thema / Schwerpunkt (41 %)
- Qualität des Community Managements (41 %)
Die User sind aktiv wegen der Qualität des Community Managements? Auf so einen Gedanken können auch nur amerikanische Community Manager kommen.
Anhang dessen wurden 8 Regeln für erfolgreiches Community Management aufgestellt:
- Definiere, welche Ziele Du mit der Community verfolgst
- Konzentriere Dich auf den Mehrwert und Nutzen für die Mitglieder
- Technologie sollte nicht im Vordergrund stehen
- Die Bedienung einfach und simpel halten
- Bringe neue Impulse und Content
- Sorge für aktive Community-Leader
- Das Topmanagement muss einbunden werden, nicht die PR-Abteilung
- Binde vor dem Start eine kritische Masse an Unterstützern und Mitgliedern ein
Danke für Nichts! Irgendwie hatte ich mir von der Studie ein wenig mehr erhofft als Informationen zu erhalten die wohl jeder schon mal gehört hat… Die 8 Regeln sind a) lückenhaft und b) liegt Erfolg des Community Managements zwangsläufig auch an der Community.
Aber die Studie hat mich auf die Idee gebracht selbst eine kleine Studie mit deutschen Community Managern zu erstellen.






10. August 2008 um 18:24
Blogistan Panoptikum KW31 2008…
Andrea Pininfarina verstarb im Alter von 50 Jahren, und anstatt des größtes Autodesigners aller Zeiten zu gedenken, streiten bloß alle rum – und zwar über Nichtigkeiten. Aber das gehört wohl zur Blogosphäre wie die K……
10. August 2008 um 19:36
[...] Eikyo bedankt sich bei Beeline Labs für nichts respektive für deren vollkommen überflüssige Community-Studi, Cpt. Sistrix zeigt Google-Trends auf und Janik führt einen aussichtslosen Kampf gegen Linkgeiz; das Anfangsstatement stellt die Sache allerdings gröbstens vereinfacht dar: Google sieht, dass man auf gute Internetseiten verlinkt und deshalb die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass man selbst eine gute Seite hat, da man sich anscheinend auskennt. [...]