Wo ist der Community Manager angesiedelt?

Nach unzähligem Feedback über Kommentare, Artikel von Martin Bredl, Daniel Langwasser und Björn Negelmann , Twitter, Facebook und der XING BVCM Gruppe habe ich das Schaubild etwas angepasst. Ihr könnt das Schaubild erstmal auf euch wirken lassen.

Rolle des CM

Der PR Manager und der Community Manager gehören in diesem Fall in eine Abteilung da Sie beide den direkten Kontakt nach Außen haben. Die Art der Öffentlichkeit und der Kommunikation ist aber grundsätzlich verschieden. Sicher können sehr gute PR Manager auch Aufgaben von Community Managern übernehmen und andersrum. Trotzdem sollte ein Unternehmen diese beiden Bereiche nicht mit einer einzigen Person besetzen denn die Kommunikationsart ist verschieden. Was aber Sinn macht:  eine gemeinsame Abteilung. Nennen wir diese einfach „Kommunikation“.

So die Abteilung Kommunikation steht mit allen Bereichen innerhalb des Unternehmens in Kontakt aber auch außerhalb. Heißt es ist der Dreh & Angelpunkt für alle Informationen die dementsprechend weitergegeben werden. Die Abteilung ist der Vermittler von Informationen für alle Bereiche des Unternehmens und für Außenstehende.

Was haltet ihr von dieser Idee? Wäre es sinnvoll Community Management & PR in eine Abteilung zu stecken? Losgelöst vom Marketing? Feedback ausdrücklich erwünscht.


 
 
 

6 Kommentare zu “Wo ist der Community Manager angesiedelt?”

  1. Lutz
    24. Juli 2009 um 18:13

    Dies löst sicher viele der konkreten Kritikpunkte deines ersten Entwurfs und überfordert den/das CM nicht mit Verantwortung, sondern lässt ihn seine Stärken ausspielen.

    Was mir jetzt noch etwas fehlt, ist der Kunde – und über diesen dann wiederum der Kundenservice.

    Kunden und Community stehen je nach Produkt in einer unterschiedlichen Relation. Meist ist die Community eine Teilmenge der Kunden, es gibt aber auch Fälle, wo es quasi deckungsgleich ist oder wo gar die Kunden eine Teilmenge der Community sind [Beispiel: E-Bay oder auch XING in gewisser Weise].

  2. Ralea
    24. Juli 2009 um 20:28

    Hi Lutz,

    danke für das Feedback. Du hast sicher recht in Punkte wo steht der Kunde denn dieser ist nicht zwangsläufig in der Community.

    Werde dieses Feedback aufnehmen und noch ein wenig daran feilen. Finde es sehr positiv wie Konzepte erarbeitet werden können über Feedback und konkrete Vorschläge.

    Grüße
    Mark

  3. Bjoern Negelmann
    25. Juli 2009 um 04:47

    Hallo Mark -
    ich finde, dass Community Management sollte keineswegs vom Marketing getrennt werden. Wer Community-Konzepte anstrebt und Marketing weiterhin als One-Way-Marktpenetration versteht, hat sowieso etwas falsch gemacht. Nein – Firmen, die sich auf Communitys und damit auf potentielles Feedback ihrer Stakeholder einlassen, die müssen ein anderes Marketingverständnis in Richtung aufrichtig wechselseitigem Dialog mit den Stakeholdern entwickeln. Und in deren Mitte ist dann auch der Community-Manager als für mich “operative Funktion” für das Einbringen und Koordinieren der Community zuständig. Dies ist zu unterscheiden, von den Aufgaben einer PR in diesem Kontext, die nicht die Community koordiniert, sondern unternehmenseigenen Input in den sog. “river of conversation” (alle Gespräche der Öffentlichkeit über das Unternehmen und seine Produkte) gibt.
    Ich denke ich werde das noch einmal auf unserem Blog etwas ausführlicher darstellen – was ich meine.
    Grüsse. Bjoern

  4. Lutz
    25. Juli 2009 um 11:38

    Zum Thema Marketing: Das kommt doch ganz darauf an, was man darunter versteht.

    Im weitesten Sinne kannst du bald 80% der Entscheidungsprozesse als “Marketing” definieren, wenn wir z.B. von einem reinen Onlineprodukt reden.

    Eine einfachere & klarere Definition von Marketing wäre für mich hier Akquisemarketing – d.h. Gewinnung neuer Kunden.

    Natürlich kann man Marketing auch viel weiter fassen, dann redet man aber eben schon bald von PR und CM sowie strategischem Marketing – und das sind Funktionen, die Mark hier ja einzeln aufgeführt hat.

  5. Martin Bredl
    28. Juli 2009 um 17:42

    Ich kann nicht damit leben, dass wir Public Relations und Community Managment als “Kommunikation” bezeichnen. Das greift viel zu kurz. Siehe: http://bredlbloggt.telekom.at/stories/3036/
    PR ist ein Mangementprozess. Managmentprozesse steuern Organisationen sie nutzen vielleicht Kommunikation um zu steuern. PR ist viel mehr als Kommunikation.

  6. Stellung des Community Managers im Unternehmen | Eikyo - Community Management
    23. Oktober 2009 um 16:45

    [...] gemacht. Einige Monate zuvor gab es hierzu ja einige Artikel im Blog welche eine größere konstruktive Diskussion ausgelöst haben, deshalb hier eine Mischung aus den Ergebnissen und der eigenen Meinung. Im [...]

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